Meine Modellbahn und andere Entgleisungen

Baubericht S-Bahn BR 470

Baubericht zuletzt bearbeitet am: 21.10.2014
am: 24.02.2013 , 03.03.2013, 19.03.2013, 14.04.2013, 21.04.2013, 24.11.2013, 14.04.2014, 23.04.2014, 21.10.2014 
                                           

Baubericht der Baureihe 470 (ET170)

Grundrisszeichnung des Triebwagen 470 (ET170)

Frontansicht   (ET170) BR470
Vergrößerte Aufnahme der Zeichnung "Steuerwagen".

BR 470 Ausfahrt Holstenstrasse. Foto Klaus Lübbe
Liebe Gäste,
an dieser Stelle möcht ich  über mein Bauvorhaben, dem Elektrotriebwagen der Baureihe 470 der Hamburger S-Bahn,  in der Spurweite N 1:160 berichten.
Als Basis zum Umbau  dient der Arnold Elektrotriebwagen der Baureihe 420.
Da sich beide Triebwagen-Gattungen  in den Grundmaßen sehr ähneln, beschränkt sich der Umbau nahezu in der Dach und Frontpartie.
Geringe Maßabweichungen der beiden  Baureihen 420/470 lasse ich unbeachtet.
Zunächst ein kurzer Bericht über den von mir bisher fertiggsstellten und fahrbereiten Versuchsumbau.
Auf nachfolgenden Bilder P01 bis P08 stelle ich Euch den Versuchsumbau vor, danach beginnt der Baubericht des überarbeiteten Triebwagenmodell der Gattung BR 470 der DB.
 
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Bild P01: Der S-Bahn Triebwagen Arnold BR 420 bekommt eine neue Kopfform, die aus Dachteilen des Triebwagen  zurechtgefeilt worden sind. Die Fenster wurden aus dem Vollmaterial herausgefeilt und auf  Maß gebracht ( rechte Seite).

Bild P02: Eine zusätzliche Einflügelige Tür zum Traglastenabteil wurde aus einer Doppeltür herausgetrennt und eingesetzt.
 
Bild P03: Der Triebwagenkopf und der Mittelwagen wurden bearbeitet .Nach anfertigen einer Silikonform konnten die für mich benötigten Abgüsse aus Resin angefrtigt werden.
 
Bild P04:Auch das Fahrgestell des Triebwagen sowie die Drehgestelle mussten nachgearbeitet werden, damit eine Mittelpufferkupplung (hier Tomitec)eingebaut werden konnte.
 

Bild P05:
Auch Farbtest wurde vorgenommen um den Gesammteinduck zu vermitteln.
 
Bild P06:  Farbversuche an den beiden Prototypen der Br 470. Hier ist schon eine selbst angefertigte Triebkopf Fensterverglasung zu erkennen.
 
Bild P07: Passt auch wieder in die original Arnold  Verpackung
 

Bild P08: BR 470 Probeeinsatz auf der Strecke.
 
Bild P09 bis P13 entstanden am 16.04.2014 auf dem neuen Testgleis  " Regalbahn"
Der Triebwagen BR 470 wird nun umgebaut und bekommt eine neu überarbeitete Nase und eine neue Lackierung.
Weitere Baufortschritte unten im Baubericht
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P09 16.04.2014
Letzte Fahrt vor dem Umbau auf dem Testgleis der Regalbahn



P10: 16.04.2014


P11: 16.04.2014

 
P12: 16.04.2014  BR 470 abgestellt

P13:  16.04.2014 BR470 abgestellt


Zum Baubericht 2013/14:


Lieber Gast,
danke für Dein Interesse an meinem Baubericht der S-Bahn Baureihe ET470 der Hamburger S-Bahn.
(Hiermit möchte ich dir den Anreiz geben, selbst ein soches Modell nachzubauen.)
Hast Du Fragen oder benötigst Du Hilfe, nutzt das Kontaktformular.

Der
nachfolgende Baubericht soll, um den Umbau zu vereinfachen, so viel Arnold Original Bauteile wie möglich beinhalten.
Was muss gamacht werden!
Die Kopfform wird verändert und es muß die Dachpartie befeilt werden.
Dem Mittelwagen werden die Pantographen genommen, dievorhandenen Dachöffnungen verspachtelt und es müssen Dachlüfter eingesetzt werden.
Für den Einbau einer funktionsfähigen Scharfenberg Kupplung  muss zusätzlich das Fahrwerk der Endwagen bearbeitet werden.
Die Fenster im Frontbereich müsse angefertigt werden.
(Sie weden mittels einer Silikonform aus klarem Gießharz erstellt.)
Die Frontbeleuchtung sowie das Rücklicht erfolgt aus Platzgründen ( wenn durch LED nicht möglich) mittels Lichtleiter - dazu später mehr.
Fehler die sich bei den Voraustypen eingeschlichen haben, sollen möglichst in diesem Baubericht vermieden weden.
Leichte Änderungen zu dem Voraustyp sind daher warscheinlich.
Ich bitte um Verständniß, dass der Umbau  dem Original nur ähnelt  und aus deshalb Maßabweichungen zum Original warscheinlich sind.

Zusätzlich beabsichtige ich, zusätzlich zum alten, recht ruppigem Arnold Antrieb eine weitere Antriebs-Variante auf  Basis eines betriebsbereiten Tomytec Fahrwerk TM-09 aufzubauen.

Dazu später mehr.
  .


Bild 1:
Zunächst wird der Triebkopf zerlegt. Oben Triebkopf komplett-darunter die einzelnen Bauteile, ohne Birnchen und Platine.
Das Gehäuse und die Fahrwerk werden für den Umbau benötigt.

 Bild 2:
Der Mittelwagen ( Antriebseiheit ) ist zerlegt. Motor und Platinen sind entfernt worden.
Für den Umbau am Mittelwagen wir eigentlich nur das Gehäuse benötigt. Das Fahrwerk wird später nur nachlackiert.
                                                                                                                                 
 
Bild 3-4 Mittelwagen Gehäuse:
Seitliche  Aussbuchtungen an dem Mittelwagen beidseitig, können wenn gewünscht entfernt und glattgeschliffen werden.
Kann aber wenn nicht erwünscht unterlassen werden. Vorteil: Es ergibt sich ein optisch kürzerer Wagenabstand.
 
Bild 5 Mittelwagen Gehäuse:
Auch die Seiten müssen mittels Schleifpapier (280 Korn)  von Farbe befreit werden. Anschließend erfolgt der Feinschliff  ( 600 Korn)
Die scharfe Kante oberhalb der Türen wird der Rundung des Daches angepasst.

Bild 6 Mittelwagen Gehäuse:
Die Aufbauteile Panthographen und Dachleitungen auf dem Dach des Mittelwagen wurden entfernt.
Die Öffnungen sind verspachtelt und glattgeschliffen.
Als Dachentlüfter werden Polystyrolstreifen ( 2x2x3mm) aufgeklebt.

Bild 7 Mittelwagen Gehäuse:
Nach aushärten des Klebers wird das Polystyrol mit einer Feile in (Entlüfter)Form gebracht.
Der Umbau des Mittelwagen ist somit abgeschlossen und kann nach dem lackieren und dem Enbau der Fenster auf das vorhandene Arnold Fahrwerk montiert werden.
Am Fahrwerk des  Arnold Mittelwagen sind außer einer neuen Lackierung keine weiteren  Umbauten  notwendig. 



21.10.2014 Bild 8 Mittelwagen Gehäuse:
Dachlüfter werden aufgeklebt und angepasst



21.10.2014 Bild 9 Mittelwagen Gehäuse:
Auch an den weiteren, noch benötigten Mittelwagen Gehäuse wird weitergearbeitet und Unebenheiten am Dach ausgeglichen und glattgeschliffen.


21.10.2014 Bild 10  Gehäuse:
Nach und nach werden die Gehäuse grundiert und für die Lackierung vorbereitet. Es werden weitere Farbtests unternommen.


 24.10.2014 Bild 11 Gehäuse Mittelteil
Unten Versuchsmodell BR470, oben Farbversuche. Es wurden Farben zwei  unterschiedlicher Anbieter angewendet.
Frabtests beendet Farben gefunden, dazu später mehr!




Fahrwerk mit Motor im Mittelteil:

Als weitere Antriebs-Variante soll ein Tomytec Fahrwerk TM-09 zur Anwendung kommen und dem vorhandenem Mittelwagen Gehäuse angepasst werden.
Hierbei  ist der Aufwand schon deutlich größer.


Bild 21 Mittelwagen:
Vergleich Antrieb Arnold(hier ohne Motor) zu Tomytec TM-09
Der Drehzapfenabstand ist beim Tomytec Fahrwerk etwas größer, fällt im  Fahrbetrieb jedoch nicht auf.
 
Kuppelversuche für das Tomitec Fahrwerk: Kupplungsbolzen

Bild 22 Kupplung
Für die Verbindung zwischen Mittelund Endwagen
muss eine neue Verbindung geschaffen werden.
Ich entschied mich für eine Verbindung die auch
beim Roco VT11.5 ihren Einsatz findet.



Bild 23 Kupplung
Links:Fahrgestell Frontschürze(Tomytec).
Mitte: Roco Kupplungsbolzen.
Rechts:Kuppllungsbolzen auf Frontschürze geklebt.

 


 
 
  Bild 24:Antrieb
 Frontschürze im Fahrwerk eingebaut.
Die Steckkupplung muss noch etwas verkürzt werden. 
 
Bild 25:Antrieb
Tomytec Antrieb mit  Steckkupplung .
Ansicht von oben.
 
 
 


Bild 22-25:
Es wird nach einer Kupplungsmöglichkeit zwischen den Wagenteilen gesucht.
Zur Verwendung kommt eine abgewandelte Steckverbindung des Roco Vt 11.5.
Der Kupplungsbolzen (Bild 9) am Triebwagenkopf wurde entfernt.
Dem Tomytec Fahrwerk sind unterschiedliche Frontschürzen( Bild 10) beigelegt die man einfach an den Fahrwerksenden einclipsen kann.
Der Kupplungsbolzen wird aufgeklebt. Die Roco Steckkupplung ( Bild 12)muss  nachgearbeitet werden.

 
Bild 26: Antrieb
Eingebaute Frontschürze mit Kupplungsbolzen und Steckkupplung.
Drehgestellverkleidung wird später angepasst.
Eine Alternative zum Kupplungsbolzen wäre eine Magnet Kupplung
Versuche hierzu in Arbeit.

 
Bild 27:Antrieb
Bodengruppe aus Polystyrol für Antrieb in Vorbereitung als Handmuster.
(Die vollständige Bodengruppe wird später auf den Antrieb aufgesteckt und aus Resin angefertigt.)
 
Bild 28: Antrieb
Der Rahmen  für die Aufnahme des Gehäuse wird auf die Bodengruppe geklebt.
 
Bild 29: Antrieb
Der noch unvollständig bearbeiteter Fahrwerksrahmen.
 
Bild 30:Antrieb
Das Gehäuse wird zur Anpassung auf den Fahrwerksrahmen gesetzt.
Hierbei ist darauf zu achten dass die Wagenhöhe beider Fahrwerke(Arnold und Tomytec) wie im Bild gleich hoch ist.
Die fehlenden Drehgestellblenden(vorne werden noch angefertigt und werden eingeclipst.
 
Bild 31: Antrieb
 Aus Polystyrol wird ein Handmuster zum Fahrwerksrahmen angefertig aus dem anschließend eine Gussform für den Resinguss erstellt werden kann.


 

Triebkopf: Gehäuse

Bild 51:Triebkopf

Das Zugführerabteil muss wie angezeichnet abgetrennt werden. Ebenso müssen die Aufbauten am Wagenende wie eingezeichnet entfernt werden.
Bild 52:Triebkopf
Bitte Anfangs etwas mehr Material stehenlassen. Es muss nachher dem Kopfteil und der gesammtlänge des Wagenkasten angepasst werden.
Die Röhren( Stege) im Innenteil des Gehäuses für die Befestigung des Wagenboden und der Drehgestelle müssen am Gehäuse verbleiben
Bild 53:Vergleiche
Nochmals zum Vergleich:
Hinten Arnold Triebkopf, mitte Testmodell, vorne überarbeite Kopfform aus dem testmodell
Der Triebkopf aus dem Testmodell wurde weiter überarbeitet.
Die Dachform wurde runder, die Zielanzeige dem Vorbild entsprechend etwas nach unten versetzt und die Position der Lampen leicht verändert.
Bild 54 :Vergleiche
Die Kopfform des Versuchsmodell wird leicht verändert. Das Dach wird entsprechend dem Vorbild etwas mehr abgerundet
und der Zielanzeiger etwas tiefer gesetzt. Die Position der Lampen wurde neu festgelegt.
Bild 55 : Vergleiche
Hier gut zu erkennen die etwas stärker abgerundete Kopfform zum Versuchsmodell
Bild 56:Triebkopf
Nach dem Feinschliff wird das bearbeitete Kopfteil vom Versuchsmodell zu Weiterbearbeitung vom Wagenkasten getrennt.



Bild 57:Triebkopf

Die einteilige Schiebetür muss noch ausgetauscht werden. Sie muss rechts anschlagen.
Aus dem Dachteil muss (wie im Fotoangezeigt)noch Material entnommen werden.


Bild 58: Triebkopf
Kopfteil und Aufbau müssen nun angepasst werden. Durch den Sägezahn ähnlichem Ausschnitt erhoffe ich mir eine sichere (Klebe) Verbindung. 


Bild 59: Triebkopf
Aus dem Triebkopf muss noch Material entnommen werden.
Deutlich zu erkennen die Rundung am Triebkopf. Das Gehäuse muss hingegen noch nachgearbeitet werden.
Hier wird der scharfe Grat an den Seitenteilen weggeschliffen.


Bild 60:Triebkopf
Das überschüssige Material wurde inzwischen entfernt Die neue Schiebetür liegt zum Einbau bereit.


Bild 61: Triebkopf
Die Feinarbeiten können beginnen.


Bild 62:  Triebkopf
Noch etwas nachschleifen bis alles perekt zusammenpasst.
 


Bild 63: Triebkopf
Beide Gehäuseteile passen nun perfekt zusammen und passen auch auf den bereits bestehenden Fahrwerksrahmen.


Bild 64: Triebkopf
Auch die Scharfenberg Mittelpufferkupplung passt problemlos.


Mit einem Klick auf das Bild kommt ihr zum Baubericht der Silikonform für den Triebkopf

Bild 65: Triebkopf
Auch in Makroaufnahme macht der Kopf ein gutes Bild!
 

Bild 66:  Triebkopf
Nun können auch die Gehäuse mit den alten Triebköpfen auf die modifizierten Köpfe umgerüstet werden.


Bild 67: Triebkopf
ein direkter Vergleich zwischen den beiden S-Bahn Triebköpfen


Bild 68: Triebkopf, wichtige Maße für den Bau 1


Bild 69: Triebkopf, wichtige Maße für den Bau 2


Bild 70: Triebkopf, wichtige Maße für den Bau 3


Bild 71: Triebkopf /Bodengruppe, wichtige Maße für den Bau 4

 



Bild 72: Triebkopf.  Vergleich links BR 470, rechts BR 420
Das Dach wurde mit Schmirgelpapier abgerundet und es wurden die Übergänge(Nasen) der Stromzufuhr entfernt.



21.10.2014 Bild 73  Gehäuse Triebkopf:
Nach und nach werden die Gehäuse grundiert und für die Lackierung vorbereitet. Es werden weitere Farbtests unternommen.



24.10.2014 Bild74: Gehäuse Triebkopf


Bodengruppe Steuerwagen/Triebkopf

Bild 101:
Die Bodengruppe  wurde von Gewicht und Beleuchtung befreit. Die Stirnseite wird etwas verkürzt und ein Adapter (vonTimotec)für die Aufnahme
der Scharfenbergkupplung wird eingepasst. ( Siehe. Bild 42 )


Bild 102:
Oben das unbearbeitete Fahrwerk. Das Polystyrolplättchen wird Plan in den Adapter geklebt, das anschließend auf das bereits gekürzte Fahrwerk aufgeklebt wird.
Die davor liegende Scharfenberg Kupplung wird dann von unten auf den Adapter geklipst.


Bild 103:
Inzwischen habe die Triebköpfe ihr neuen Nasen erhalten und auch die Fahrwerke sind umgerüstet.
Es muss nun nach überprüft werden ob alle Teile auch zueinander passen bevor nach dem Feinschliff die Lackierung vorgenommen werden kann.

Ende der Überarbeitung zum 24.10.2014
 


Hier geht es bald ( überarbeitet ) weiter!
BR 470 Bild 32: Das Fahrwerk des Triebkopfes wird der neuen Kopfform angepasst und bekommt zudem einen Adapter
zur Aufnahme der Mittel-Kupplung. Ein Polysyrolstreifen sorgt  für den Ausgleich der richtigen Bauhöhe der Kupplung.


BR 470 Bild 33: Der Adapter der Scharfenberg Kupplung von Tomix ist nun eingeklebt und die Kupplung eingeclipst.
t...


BR 470 Bild 37: Bequem kann die Scharfenbergkupplung über die Aufnahme geclipst werden.
 





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